Zwar sind der November und mit ihm Nanowrimo noch einige Monate entfernt, aber so langsam sollte jemand, der im letzten Jahr unter allzu schlechter Planung gelitten hat, mit den Vorbereitungen für den diesjährigen Schreib-Marathon beginnen.

Dazu gehören natürlich neben solchen Kleinigkeiten wie Grundidee, Charakteren und Spannungsbogen auch die alljährlichen „writing dares“, die einen motivieren, wenn man kurz vorm Aufgeben ist:

Dare I: Genrewechsel – Charaktere, Plot und Setting sind dieselben, aber etwas fühlt sich in diesem Kapitel anders an: Warum zieht der Protagonist plötzlich einen Trenchcoat über und beginnt in schmierigen Hafenkneipen nach Narben-Nick zu suchen? Wo kommen die sonnenbrillentragenden Anzugständer her, an die sich niemand außer unserem Helden erinnern kann? Wird Lord Feathersham ihr heute endlich den von ihrer Mutter langersehnten Antrag machen? Und ist das nicht schon die dritte Leiche an diesem Morgen?

BonusPoints: Wenn der Genrewechsel inhaltlich in die Geschichte eingebettet ist – Der Protagonist hat gerade zum ersten Mal Drogen genommen/ gestern Nacht noch spät einen sehr eindrücklichen Film geguckt/ Buch gelesen/ einer der Charaktere hat einen Traum/ Vision/ dem Erzähler ist langweilig geworden, etc.

DoubleBonusPoints: Wenn die anderen Charaktere den Genrewechsel innerhalb des Kapitels kommentieren – „Seit wann kennst du eigentlich einen Lord?“

TripleBonusPoints: Wenn der Genrewechsel danach nostalgisch immer wieder erwähnt wird – „Wenn doch nur die mysteriösen Männer, die dich eine Zeit lang verfolgt haben, jetzt noch hier wären, die hätten bestimmt eine Plasmapeitsche zur Hand …“

Cookie: Wenn jedes Kapitel in einem anderen Genre stattfindet.

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