Der Drache kam aus dem Nichts. Zu meiner Entschuldigung kann ich nur sagen, dass die Nacht zu kurz gewesen war und der Morgen mir wie ein Gewicht auf den Schultern hing, als ich die kleine Gasse zum Nordturm hinauf kletterte. Den Kopf vom schweren Eisenhelm noch zusätzlich hinab gedrückt, sah ich meinen Füßen bei ihrer anstrengenden Arbeit zu, während meine Gedanken dem warmen Kissen, das ich gerade verlassen hatte, zuflogen.
Fliegen, wenn auch eher schlecht als recht, tat auch das Ungetüm, bis es meinen Weg mit seiner plötzlichen Bruchlandung versperrte. Die schiere Wucht seines Aufpralls und etliche Extremitäten, die es mir entgegen schleuderte, ließen mich haltlos hintenüber fallen und einige der gerade erklommenen Meter wieder hinab rollen.
Dort lag ich, vier oder fünf Schritt von der roten Masse entfernt, mit wild klopfendem Herzen und zitternden Händen. Wach war ich nun, doch was sollte ich tun?

1. Mein Schwert zücken und das Untier angreifen, ehe es sich von seinem Sturz erholen kann?
2. Weglaufen und meine Nachbarn oder zumindest den Gardehauptmann alarmieren?
3. Mich in den Arm zwicken und hoffen, wieder im warmen Bett aufzuwachen?

Mit einem Kommentar entscheidest du, lieber Leser, was unserem Helden passiert, also wähle mit Bedacht, sein Leben liegt in deinen Händen. Kommentare, die bis Freitag eingehen, zählen – bei Gleichstand entscheidet der Würfel oder der überzeugendste Kommentar! 

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