…einem Ich-Erzähler, der uns nach Strich und Faden belügt.

Vielleicht kein gänzlich origineller Gedanke, schließlich gab es im 17. Jahrhundert eine ganze literarische Gattung (und im Grunde gab es damals in der Prosa nur drei davon), die solchen Helden gewidmet war: Der Schelmenroman

Aber wäre es nach Simplicissimus, Schelmuffsky, Till Eulenspiegel, den Schildbürger, Baron von Münchhausen und natürlich Käpt’n Blaubär nicht mal nett einen solchen Hochstapler in unserer modernen Belletristik auszusetzen, einen vorsätzlichen Forrest Gump des 21. Jahrhunderts?

 

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