Pottermore, das im Internet hochgehandelte online-reading-experience für die Fans von Harry Potter, öffnet im Oktober seine Tore für alle Muggles.

Da ich zu der verschwindend geringen Gruppe von einer Million Beta-Testern gehöre, habe ich bereits vor ein paar Wochen meinen Brief aus Hogwarts bekommen und konnte diesen neuen Versuch die Potter-Franchise am Leben zu erhalten in aller Ruhe und ohne allzu viel traffic erkunden.

Neben der offensichtlichen Nutzung dieser Seite als Plattform zum Verkauf der Harry Potter E-Books, soll sie, laut J.K.Rowlings Ankündigung, eine Möglichkeit zur Wiederentdeckung der Bücher sein.

Einige Aspekte, wie die Einteilung in eines der Hogwarts-Häuser, das erwählt werden von einem Zauberstab (Weißbuche und Phoenixfeder) und vor allem die Hintergrundinformationen von J.K.Rowling, sind wirklich nett und für Hardcore-Fans auch sehr zu empfehlen, aber der Rest der Erfahrung ist leider kaum interessant. Neben nie gelingenden Zaubertränken und komplizierten Zaubererduellen bietet Pottermore höchstens noch ein paar schöne Illustrationen.

Die Seite ist zwar sehr schön gemacht und die wirklich interessanten Zusatzinformationen über Figuren, Orte und magische Kreaturen sind es wert in irgendeiner Form veröffentlicht zu werden, aber leider bietet Pottermore seinen Besuchern keinen Grund, die Seite ein zweites Mal zu besuchen.

Ich hätte mich über die versprochene Potter-Enzyklopädie mehr gefreut.

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